„Improvisation mit Büchern (Bücher über Improvisation)“

Donnerstag, 8. Dezember 2011
schleusen #25

lecture performance

Mathias Maschat: Bücher, Stimme, Zitationen
Michael Renkel: Gitarre, Live-Elektronik
Olaf Hochherz: book, Live-Elektronik

Der Diskurs um freie Improvisation, ihre Spielarten und deren Grade an tatsächlich Unvorhergesehenem wird rege geführt: unter den Musikern selbst, im Dialog mit ihrer Hörerschaft und innerhalb des Publikums Improvisierter Musik. In zunehmender Weise wurde Improvisation jedoch auch Gegenstand wissenschaftlicher Reflektion, was in den letzten Jahren zu einer Vielzahl an Publikationen führte. Die Vergegenwärtigung von Texten über Improvisation vollzieht sich – im Gegensatz zum Gespräch am Konzertabend – vor allem in der Zurückgezogenheit der eigenen vier Wände. In der lecture performance „Improvisation mit Büchern (Bücher über Improvisation)“ überführen Mathias Maschat, Michael Renkel und Olaf Hochherz theoretische Diskurse in ein konzertantes Setting.

Geöffnet ab 20 Uhr / Beginn der Lesung um 21 Uhr

… & im Anschluss: Kleine Jubiläumsparty zur 25. schleuse mit Zelda Panda!

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Balancieren. Zwischen Wörtern und Bildern.

Mittwoch, 23. November 2011
schleusen #24

Vortrag von Carola Bohn.

Nach der gängigen Lesart hebt Laokoon. Oder über die Grenzen der Malerei und der Poesie (1766) von Gotthold Ephraim Lessing die Mediengebundenheit der Künste und ihre konkrete zeichengebundene Kompositionstechnik hervor, die sie jeweils in Zeit oder Raum streckt. Gleichwohl sieht Lessing die beiden Künste durch ihr gemeinsames Telos verbunden, denn wie die Malerei ziele die Poesie darauf, eine Illusion zu erschaffen: Von hier aus schlägt mein Projekt eine Re-Lektüre des Laokoons vor, die sich detailliert auf die Darstellungsweise des Verhältnisses von Wort und Bild/ Poesie und Malerei konzentriert. Es wird dabei weniger die erfolgreiche Grenzziehung zwischen den Künsten berücksichtigt als vielmehr deren kompliziert ausgelotetes, im Paradox entfaltetes Verhältnis zueinander nachskizziert und hervorgekehrt.

Anhand Lessings Darstellung der differentiellen Bezugnahmen lässt sich ein ästhetisches Verständnis herauskristallisieren, das weniger darauf eingeht, wie Illusion medial produziert wird, sondern was einer „lebendigen Darstellung“ und deren Wirkung vorausgeht und sie ermöglicht. So interessieren mich weniger Lessings klare Explikationen als vielmehr die impliziten Stellungnahmen, seine Reflexionen über Differentialität an sich und das Vermögen der Kunst zu wirken, die sich in der Textkomposition und in feinen sprachlichen Ambiguitäten verborgen halten. Um diesen impliziten Reflexionen auf die Spur zu kommen, soll eine detaillierte, buchstäbliche Lektüre in Bezug auf die Inszenierung der Wort-Bild-Relation vollzogen werden.

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Vom Sagen Hören

Donnerstag, 27. Oktober 2011
schleusen #23

Lesung von Stefan Roigk.


Für seine Lesung Vom Sagen Hören wird der Klang- und Medienkünstler Stefan Roigk, von dem im ausland zuletzt die Rauminstallation Crystal Castle zu sehen war, abstrakte Klänge verbal umschreiben und diese Passagen live mit bereits aufgenommenem Sprachmaterial zu einer komplexen Klang-/Wortcollage verflechten.

Geöffnet ab 20 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 21 Uhr.

www.stefan-roigk.com

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Jenseits von Autonomie und Engagement

Donnerstag, 6. Oktober 2011
schleusen #22

Jenseits von Autonomie und Engagement
Die Figur des Literaten in Walter Benjamins Jugendschriften

Vortrag von Johannes Steizinger.

Die Frage, ob Literatur direkt in gesellschaftliche Konflikte intervenieren sollte oder ein autonomes Reich dichterischer Wahrheit zu etablieren habe, beherrschte die kunsttheoretischen Debatten des frühen 20. Jahrhunderts. In kritischer Auseinandersetzung mit Stefan Georges Kunstreligion entwickelt der junge Walter Benjamin eine interessante Alternative. Er stellt dem Dichter, der in der Poesie eine autonome Welt gestaltet, die Figur des Literaten an die Seite. Letzterer gewinnt nicht aufgrund seiner Werke, sondern seines Lebens gesellschaftliche Bedeutung. Die Protagonisten der literarischen Bohème des Berlins der Jahrhundertwende im Auge betrachtet der junge Benjamin ihren Non-Konformismus als Experimentierfeld neuer Werte und attestiert ihnen deshalb eine sittliche und das heißt in diesem Zusammenhang auch religiöse Funktion. Diese heroische Aufladung der „Outsider“ im sozialen Drama der Moderne ist eingebettet in eine Theorie des Dilettanten, der im Unterschied zur einsamen Meisterschaft des Dichters zwischen Kunst und Leben vermitteln soll.

Johannes Steizinger wird in seinem Vortrag zeigen, wie sich die Figuren des Literaten und des Dichters in Benjamins frühester Kunsttheorie ergänzen und diese gegen Georges Remythisierung der Kunst als Krypto-Religion abheben. Im Zentrum stehen dabei zum einen wenig bekannte Texte wie der „Dialog über die Religiosität der Gegenwart“ (1912), zum anderen ermöglicht es diese Perspektive, einen neuen Blick auf den vieldiskutierten Aufsatz „Zwei Gedichte von Friedrich Hölderlin. ‚Dichtermut‘ und Blödigkeit‘“ (1914/15) zu werfen.

Geöffnet ab 20 Uhr / Beginn der Veranstaltung um 21 Uhr

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„Ich liebe doch alle Menschen, ich setze mich doch dafür ein.“

(Erich Mielke)

15. September 2011

schleusen #21

Oliver Schott und Magnus Klaue diskutieren über Liebe, Beziehung und Polyamorie.

[Geöffnet ab 20h / Beginn der Veranstaltung um 21h]

Oliver Schott argumentiert in seinem Buch „Lob der offenen Beziehung“ (Bertz + Fischer, 2010), dass Monogamie irrational und unmoralisch ist, Liebe keine Exklusivitätsansprüche begründet und die Menschen sich in der Gestaltung ihrer Beziehungen nicht von den konventionellen Mustern von Liebesbeziehung, Freundschaft oder Affäre leiten lassen sollten. Die Polyamorie, den neuesten Trend auf dem Markt der Beziehungsmodelle, verteidigt er dabei trotz einiger Vorbehalte gegen ihre linken Kritiker. Jeder Mensch muss die Frage nach dem Umgang mit Liebe, Sexualität und Intimität letztlich in der Praxis beantworten, und diese Antwort kann rationalerweise nur in einem wie auch immer zu formulierenden Bekennntnis zu einer offenen Beziehungsform bestehen.

Magnus Klaue dagegen kritisiert Polyamorie als die jüngste Erscheiungsform der Verwandlung von Liebe in „Beziehung“, welche die wachsende Unfähigkeit der Individuen zur freien Objektbesetzung reflektiert. Polyamorie und „offene Beziehung“ sind ein Produkt eines mißlungenen Liberalismus: ebenso verzweifelte wie autoritäre Versuche einer Resteverwaltung der verlorenen Glücksversprechen der Promiskuität, die nicht etwa endlich eingelöst, sondern um ihre Wahrheit gebracht werden sollen durch ein Kommunikationsmodell, das die beiden voneinander untrennbaren Momente von Liebe – Sexus und Geist – buchstäblich aus der Welt zu reden verspricht und vielleicht deshalb so attraktiv ist.

Hier:  Nachhören oder Runterladen !

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Der Traum vom Trauma.

Donnerstag, 19. Mai, Einlass 20 Uhr / Beginn 21 Uhr
schleusen #19

Vortrag von Lena Mahler.

Das Trauma erfährt seit geraumer Zeit eine Konjunktur. Die alltagssprachlichen Verschiebungen hinterlassen auch in den vermeintlich harten Wissenschaftsdiziplinen ihre Spuren. Inwiefern sich hier auf begrifflicher Ebene tiefgreifende Fehler einschleichen, diese wiederum unterschwellig politisieren und historisch harmonisieren – das soll in dem Vortrag mit Rückgriff auf die Ursprünge der psychoanalytischen Traumatheorie nachgezeichnet und grundlegend kritisiert werden.

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Distomo und die Bundesrepublik.

Freitag, 18. März 2010, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
schleusen #18

Vortrag von Sven Jacobs / AK Distomo.

By Jnschweitzer at en.wikipedia [Public domain], from Wikimedia CommonsVor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag geht es in dem Verfahren Bundesrepublik Deutschland vs. Republik Italien um die grundlegende Frage, ob von Kriegs- und Menschheitsverbrechen Nazi-Deutschlands betroffene Menschen das Recht haben, direkt gegen Deutschland zu klagen und ihre Ansprüche gegen deutsches Staatseigentum – auch im Ausland – zu vollstrecken.
Einer der zu verhandelnden Fälle betrifft das am 10. Juni 1944 von deutschen SS-Einheiten verübte Massaker an 218 Bewohnerinnen und Bewohnern des griechischen Dorfes Distomo. Klagen in Griechenland haben bereits im Jahr 2000 zu einem rechtskräftigen Entschädigungsurteil über 28 Millionen Euro geführt. Die Zahlungen blieben jedoch aus.

Die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches will in Den Haag ihre Rechtsansicht durchgesetzt wissen, wonach sie durch die „Staatenimmunität“ vor individuellen Entschädigungsansprüchen der Opfer der von Wehrmacht und SS-Polizeieinheiten verübten Massaker sowie der Verschleppung zur Zwangsarbeit geschützt sei. Die  „Staatenimmunität“ darf aber nicht als formaler Vorwand missbraucht werden, eine konkrete Entschuldung zu verhinden. Sollte Deutschland in Den Haag verlieren, wäre für die Überlebenden der NS- Verbrechen und die Angehörigen der Ermordeten der Weg frei, ihre Entschädigungsansprüche vor den Gerichten ihrer Herkunftsländer durch zu setzen.
Das Verfahren hat aber auch für aktuelle kriegerische Auseinandersetzungen Bedeutung, in denen Zivilpersonen zu Schaden kommen, wie etwa in Ex-Jugoslawien oder in Afghanistan. Sollte Deutschland dagegen gewinnen, wären die zivilen Opfer von Kriegs- und Vökerrechtsverbrechen möglicherweise dauerhaft rechtlos gestellt.

Sven Jacobs berichtet über den Hintergrund des Verfahrens, über die politische Auseinandersetzung um die Entschädigungsfrage sowie über die Möglichkeiten praktischer Solidarität mit den Forderungen der Opfer und Überlebenden der NS-Verbrechen. Gezeigt wird außerdem ein kurzer Film, der im Juni 2009 bei einer Reise zu den Gedenkfeiern in Distomo entstanden ist. Darin kommt u.a. Argyris Sfountouris zu Wort, der als Vier-Jähriger das Massaker in Distomo überlebte.
Der AK-Distomo unterstützt die Entschädigungsforderungen von NS-Opfern, insbesondere aus Griechenland, Italien und Slowenien, setzt sich aber auch für die Verfolgung und Bestrafung von NS-Tätern ein.

Mit anschließendem Gespräch.

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/ak-distomo/index.html

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Kunst und Fremdheit

Sa, 05. Februar 2011, Einlass 20 Uhr / Beginn 20:30 Uhr
schleusen #17

Ein Film von Sebastian Randak, Janke Rehse, Corinna Pieper, Claudia Opitz, Valentina Lonati und Saskia Köbschall /Berlin 2010

Gespräche mit Simen Hagerup (Schriftsteller), Lukas Bugla (Maler), Hana Shaikholeslami Kordestan (Bildende Künstlerin) und der Klezmer-Band ‘Di Meschugeles

Im Verlauf des Films kristallisiert sich eine besondere, subjektive Form der Fremdheit heraus, die zentral ist, gegen die sich manchmal gewehrt wird („man darf nicht fremd sein“), die mit der eigenen Geschichte eng verknüpft ist und die nicht selbstverständlich immer vorhanden ist. So gilt sie bei den einen als erstrebenswert in der Kunst bzw. als Kunst überhaupt. Bei anderen wiederum ist das Gegenteil der Fall. Die Kunst dient der Verständigung, als Bekanntmachung oder sie wird sogar als eine Art Zuhause erfahren. Und eben so ist beides möglich. Während der Arbeit an dem Film ist klar geworden, dass Fremdheit wesentlich mehr ist, als Zuschreibung oder der Ursprung von Xenophobie. Dies würde dem Begriff und vor allen Dingen dem, was mit Fremdheit verbunden wird, nicht gerecht werden. Denn fremd kann man sich natürlich auch im Vertrauten sein. Doch worum geht es dann in diesem Film? Diese Frage haben wir während der Arbeit relativ lange offen gelassen und auf das vertraut, was uns die Befragten antworten werden. Das Ergebnis ist vielschichtig und lässt sich, wie man erkennen kann, nur schwer zusammenfassen. Aber vielleicht ist es gerade das, was Fremdheit bestimmt. Die Uneindeutigkeit, welche sich nicht nur durch unsere Auswahl der Interviewten ergibt, sondern auch in den Interviews selbst klar zu Tage tritt. Dabei sind natürlich Fremdheit und die xenophoben Erfahrungen, die die Einzelnen machen mussten, strikt voneinander zu trennen. Doch der subjektiven Fremdheit liegen bei allen Interviews auch Wünsche oder Ideen bei, die dann in den Bereich der Kunst übertragen werden.

Mit einer besonderen Überraschung im Anschluss an die Filmvorführung!!!

Simen Hagerup liest aus seinen Gedichten. Di Meshugeles geben ein kleines Konzert.

Der Film ist im Rahmen des Projektseminars ‘Film als Sozialforschung’ an der FU Berlin entstanden.

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VERZÖGERUNG. Ein Symposion zur Lyrik Franz Baermann Steiners.

schleusen #16

Sonntag, 10. Oktober 2010 – ab 14:30 Uhr. ausland, Lychenerstr. 60, 10437 Berlin.

Steiner nach der Rückkunft aus Jerusalem. Prag 1932. © Wallstein Verlag.

VERZÖGERUNG

Franz Baermann Steiner, geboren 1909 in Prag, verstorben 1953 in Oxford, dürfte heute am ehesten noch einem Fachpublikum als Sozialanthropologe bekannt sein, dessen wissenschaftliche Arbeiten etwa zur Sklaverei oder dem Begriff des Tabus seiner Zeit voraus waren und nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Sein lyrisches Werk, das nicht zuletzt Paul Celan und Elias Canetti besonders schätzten, gilt es nicht „wiederzuentdecken“, sondern überhaupt erst wahrzunehmen.

Steiners so vielgestaltige wie enigmatische Dichtungen, von denen zu seinen Lebzeiten nur wenige verstreut erscheinen konnten, sind der sogenannten literarischen Öffentlichkeit nicht in Vergessenheit geraten – sie hat vielmehr so gut wie gar nicht Notiz von ihnen genommen.

Vor zehn Jahren ist der Band „Am stürzenden Pfad“ mit Steiners gesammelten Gedichten als Teil einer dreiteiligen Werkausgabe erschienen, welche die wichtigsten wissenschaftlichen und literarischen Arbeiten Steiners versammelt.

Wir laden dazu ein, im Rahmen eines Nachmittagssymposions Franz Baermann Steiners Lyrik, die auf ganz eigentümliche Weise zwischen unterschiedlichsten thematischen Anknüpfungspunkten und literarischen Traditionen sowie einer dezidiert modernen Formensprache vermittelt, kennenzulernen und zu reflektieren.


Das Gedicht, das ich schreibe, ist für mich etwas zwischen Gemälde und Gebet, das Gedicht, das ich lese, entweder zwischen Musik und Beichte, oder etwas zwischen Gebot und Erinnerung.

-F. B. Steiner-

Zu Person und Werk:
http://jungle-world.com/artikel/2009/40/39537.html
http://jungle-world.com/artikel/2008/43/27284.html

Der Eintritt ist frei.                                                                                                         Programm

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Erzähler und tausende Einzelne

Walter Benjamins Rundfunkarbeit in den Jahren 1925-1933

18.8.2010, 22:00-24:00 Uhr, Radio-Feature auf 88vier ( auf 88,4 MHz in Nord-West Berlin und auf www.reboot.fm)

Außerdem am 30.8.2010, 14:00-16:00 Uhr, FSK Hamburg (auf 93,0 MHz in Hamburg und als Livestream unter www.fsk-hh.org/livestream)


Walter Benjamin hat in den Jahren 1925 -1933 mehr als 60 Arbeiten für den Frankfurter und den Berliner Rundfunk geschrieben – in den meisten Fällen auch selbst eingesprochen. Neben Rezensionen, Gesprächen und Hörmodellen zählen dazu vor allem Hörstücke für Kinder. Auch wenn lediglich Fragmente einer eigenen Rundfunktheorie überliefert sind, lässt sich aus den Texten selbst Benjamins eigener Zugang rekonstruieren. Sie sind Zeugnisse einer aktiven Auseinandersetzung mit dem neuen Medium und sein Versuch, dessen emanzipative Möglichkeiten auszuloten. Bedeutsam hierfür ist insbesondere Benjamins Aufgreifen der Tradition des Erzählens vor dem Hintergrund der Umwälzungen der Moderne. Die Sendung gewährt Einblick in einen nahezu vergessenen Bereich Benjamins Schaffens und lädt ein, diese Stimme gewissermaßen „als Gast zu empfangen“. Abschließend vertonen wir das Hörstück “Besuch im Messingwerk”.

Text: Lena Mahler, Thijs Menting — Stimme: Tobias Herold, Lena Mahler , Thijs Menting — Musik: Hans van Lissum, SINK

Nachhören:
Teil 1


Teil 2

Download Teil 1
Download Teil 2

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